Sie sind hier: Profil der CIA-DArmstadt / Der Unternehmer / Interview / Unternehmerisches
Deutsch
English
???????
???????
Friday, 15. December 2017

Unternehmerisches

Warum ist Abraham Lincoln mein Vorbild ... Abraham Lincoln war vor seiner politischen Karierre Unternehmer, der mehrfalls Schiffbruch erlitten hat. Persönliche Rückschläge wie den Tod seiner Frau machten ihn geistig nur noch stärker. Auch in seiner politischen Laufbahn kandidierte er mehrmals für den amerikanischen Senat, wurde aber immer wieder nicht gewählt. Selbst als Präsidentschaftskandidat wurde er zweimal aufgestellt und wurde beim ersten Mal nicht gewählt. Schließlich wurde er dennoch einer der bedeutensten amerikanischen Präsidenten der USA, nicht nur, weil unter seiner Führung die Sklaverei abgeschaft wurde. Er hat nie aufgegeben und bis zu seinem gewaltsamen Tod immer an den Erfolg geglaubt und dafür gekämpft.

Warum bin ich Unternehmer... Zu meiner Selbständigkeit bin ich eigentlich durch Zufall gekommen. Der Arbeitgeber meiner letzten Festanstellung musste aus wirtschaftlichen Gründen eine ganze Abteilung schließen. So stand ich denn quasi übers Wochenende auf der Straße (die Ankündigung meinen Platz zu räumen kam Freitags; Montags brauchte ich schon gar nicht mehr ins Büro zu kommen). Ein Arbeitskollege bei diesem Arbeitgeber hatte dann die Idee, dass man doch ein Unternehmen gründen könnte, um gute Ideen zu vermarkten. Gesagt, getan. Zunächst noch als Freiberufler in IT-Projekten tätig, um die Gründungszeit zu überbrücken und zu finanzieren, versuchten wir gemeinsam das Unternehmen Good Ideas aufzubauen. Entwicklung und Produktion von Brett- und Geduldsspielen waren die ersten Projekte. Bis ich dann a) erkannte, dass der Spielemarkt in der Hand weniger großer Unternehmen ist und b) auf einem mir bis dato unbekannten Markt keine großen Erfolgschancen einräumte.

Durch eine Freundin - die heute Fincas auf Mallorca vermietet - bin ich dann zu einem Bildungsträger gekommen und habe dort über einige Zeit als Honorarkraft EDV-Kurse für Wiedereinsteiger in das Berufsleben gegeben. Tja, die Kursstunden gingen aufgrund wirtschaftlicher Erwägungen zurück, so dass ich diese Kurse schließlich selbst organisiert habe und schließlich recht erfolgreich als Zielgruppe die Generation 50plus anvisierte. Im Laufe der Zeit sind aufgrund von Kundenanfragen immer weitere Geschäftsfelder hinzugekommen, die teilweise über freiberufliche Experten im jeweiligen Gebiet abgedeckt werden.

 

Mein größtes Erfolgserlebnis ...  Ein eigenes Schulungszentrum in der Holzhofallee 36b in Darmstadt.

Mein Traumberuf als Kind ... Ich hatte als Kind keine Vorstellung davon, welchen Beruf ich in meinem Leben ausüben wollte. Mein Vater war Maschinenschlosser mit Schichtarbeit - das wusste ich genau, das wollte ich nicht werden, obwohl ich in meiner Jugend hin und wieder im gleichen Betrieb (der Buchbinderei May & Co, Darmstadt) tätig war, um mein erstes Geld zu verdienen.

Auch auf einem Bauernhof habe ich als Kind im Sommer ausgeholfen und mit Vorliebe den Kuhstall ausgemistet. Aber auf Dauer morgens um 5:00 Uhr aufzustehen, das war damals nicht meine Welt ...

In den kaufmännischen Bereich bin ich denn eher durch Zufall gekommen. Mit 16 habe ich die Realschule beendet und wollte zunächst eine Kellnerlehre beginnen. Ich hatte den Ausbildungsvertrag bereits in der Tasche, um in einem renommierten Lokal in Heidelberg meine Ausbildung zu durchlaufen. Allerdings entschloss ich mich im September 1980 doch lieber zunächst in die USA zu gehen. Nach meiner Rückkehr mit meinen 17 Jahren aus den USA wollte ich mich bei der deutschen Marine verpflichten, um eine solide Ausbildung zu erhalten. Gleichwohl hatten einige Ausbilder bei der Marine ein ungutes Gefühl, jemanden aufzunehmen, der über 10 Monate keine Schulbank mehr gedrückt hatte und die Einstellungstests ziemlich verpatzt hat. Kurzum, die wollten mich damals nicht — heute muss ich sagen: "Welch ein Glück!". So landete ich denn bei der Arbeitsagentur Darmstadt mit der Suche nach einem Ausbildungsberuf. Die sehr nette Beraterin vermittelte mich dann an meinem Wohnort in eine ansässige Miederwarenfabrik als Auszubildender Bürokaufmann.

Im kommenden Jahr erwarte ich ... Eine explosionsartige Nachfrage nach den Leistungen der Computer-Akademie.

 

Mein Unternehmen in 10 Jahren ... Nun, mein Sohn ist heute 11 Jahre alt. In 10 Jahren könnte er soweit sein, das Unternehmen zu übernehmen. Aber er hat einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn möchte eher Polizist werden. Ich gehe davon aus, dass sich die Computer-Akademie als d e r Weiterbildungs-Anbieter in der Region etabliert und die Geschäfte erfolgreich einem Nachfolger übergeben kann.

 

Bei unseren Kunden ist mir besonders wichtig ... dass Sie nachhaltig ein großesVertrauen in unsere Leistungen haben. Dazu gehört für mich eine faire Beratung und die Vermittlung von Wissen, dass Ihnen weiterhilft, Aufgaben zu lösen.

 

Führung bedeutet für mich ... Persönlichkeitsentwicklung auch schon junger Menschen, die bisher vielleicht noch nicht erkannt haben, dass dies ein wesentlicher Bestandteil des Lebens ist. Führung bedeutet aber auch, Mitarbeitern eine große Selbständigkeit zuzugestehen und Tätigkeiten in Eigenregie und -Verantwortung zu übernehmen.

 

Wir sind erfolgreich, weil ... unsere Kunden uns Vertrauen und wir immer ein klein wenig mehr geben als die Erwartungshaltung des Kunden.

 

Im Job freut mich ... positive Rückmeldung von Kunden und Weiterempfehlung.

 

Im Job stört mich ... dass es Kunden gibt, die deutlich über das Maß hinaus mehr fordern als ursprünglich vereinbart. Dann aber nicht bereit sind, diese Mehrarbeit ordnungsgemäß zu honorieren.

 

Wie sichere ich den Markterfolg des Unternehmens ... Durch permanent nachhaltig gute und faire Leistung unseren neuen und bestehenden Kunden gegenüber.